Handy - Technik-Neuheiten rund ums Handy

Smartphone Sucht – wenn das Handy unser Leben bestimmt



Das Smartphone kann tatsächlich zur Sucht werden, doch das Handy selbst ist in der Regel nicht die Ursache.


Psychologen warnen vor der Suchtgefahr von Smartphones. Sie können besonders bei Jugendlichen dazu führen, dass die Welt im Internet zu einer zweiten Realität wird. Junge Leute kapseln sich ab, ihre Gedanken drehen sich nur noch um das Smartphone bzw. um die Kontakte auf Facebook und Co. Das technische Gerät an sich zu verteufeln, verfehlt jedoch den Kern des Problems. Denn auch wenn das Smartphone den ständigen Internetzugang ermöglicht, ist es doch nicht der Grund für dieses Phänomen.

Smartphone Sucht

Bin ich Smartphone süchtig?

Das Smartphone ist heute unser ständiger Begleiter. Egal ob in der Straßenbahn, im Auto, in der Schule oder während der Arbeit - viele Menschen haben es sich zur Angewohnheit gemacht, immer mal wieder zwischendurch auf ihr Telefon zuschauen. In der Regel sind es nicht die nützlichen Apps, die vor allem junge Menschen hunderte Male am Tag zu ihrem Telefon greifen lassen. Es ist schlicht die ständige Möglichkeit, mit anderen in Kommunikation zu treten. So sind es vor allem Messengerdienste und die sozialen Netzwerke wie zum Beispiel Facebook, die über das Telefon genutzt werden. Die Möglichkeit, permanent mit seinen „Freunden“ zu kommunizieren, ersetzt für viele Jugendliche heutzutage schon einen Teil der Realität. Ein Großteil des sozialen Lebens findet online statt. Das Thema Smartphone Sucht wird tatsächlich bereits ernsthaft diskutiert, nicht nur von Psychologen, sondern auch von den Betroffenen selbst. So bin ich neulich auf eine Diskussion bei Facebook gestoßen, die durch einen Selbst-Test im Netz (www.otto.de/rundum/smartphone-sucht-test/) ausgelöst wurde. Tatsächlich haben sich hier viele User wiedererkannt. Doch ist das Smartphone als technisches Gerät überhaupt Schuld an dem Problem?

Das Smartphone ist nicht die Ursache der Sucht

Moderne Smartphones sind technische Geräte, die man auf vielfältige Weise und vor allem selbstbestimmt nutzen kann. Nützliche und sinnvolle Apps können uns den Alltag erleichtern, sie bieten uns Navigation, Fahrplanauskunft, Taschenrechner, Bildbearbeitung, aktuelle Nachrichten aus aller Welt und vieles mehr. Eine Fülle an Möglichkeiten, die wir zur Verbesserung unseres Lebensstandards einsetzen können. Wie kann es sein, dass ein so komplexes technisches Gerät plötzlich zum Suchtauslöser wird?

Ein Smartphone ist nichts anderes als ein kleiner Computer mit Telefonfunktion. Fast alles, was ich zuhause an meinem Rechner machen kann, kann ich auch auf dem Handy erledigen. Dies führt aber dazu, dass Jugendliche quasi permanent online sind. Der Auslöser für die Sucht ist nicht das technische Gerät, nicht einmal das Internet selbst. Denn auch das Internet bietet uns lediglich ein großes Spektrum an Informationen und Angeboten. Wie wir darauf reagieren und wie wir es nutzen, ist alleine unsere eigene Entscheidung.

Es sind vor allem die sozialen Netzwerke, die für Jugendliche zur emotionalen Falle werden. Scheinrealitäten und scheinbare Freunde erfüllen die Bedürfnisse, die die Realität in den modernen, westlichen Gesellschaften teilweise nicht mehr erfüllen kann. Der Mangel an echter Kommunikation und echter Zuneigung sind ein gesellschaftliches Problem, das unabhängig vom Internet besteht. Kinder wachsen heute nicht mehr selbstverständlich in einem stabilen sozialen Umfeld mit beiden Elternteilen auf. Ihr Leben wird schon viel zu früh von Stress, Leistungsdruck und den Sorgen der Eltern bestimmt.

Abgesehen davon ist die soziale Welt im Netz für jeden Menschen extrem verführerisch. Kontakte zu anderen sind viel leichter herzustellen, als im echten Leben. Vorurteile aufgrund von Äußerlichkeiten etc. gibt es beim Austausch im Netz nicht, die Anonymität macht vieles einfacher. 

Bevor wir also das Smartphone oder das Internet verteufeln, sollten wir uns ehrlich fragen, warum immer mehr Jugendliche und Erwachsene Smartphone süchtig werden. Die Mobilfunktechnik und das Internet machen den Rückzug in die virtuelle Realität zwar erst möglich, doch der Grund für eine Suchtentwicklung liegt nicht in der Technik.  

 

Bild: istockphoto.com - User: small_frog


» Datum: 18.07.2013 » Uhrzeit: 15:28 » Kategorie: Handy » Views: 1972

 
 
 

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