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DSL-Pilotprojekt bietet neue Möglichkeiten



Wer kennt das nicht, man wohnt in einer neuen Siedlung und bekommt trotzdem kein DSL. Das ist nur ein Grund, warum viele Kunden auf einen UMTS-Stick oder ähnliche Alternativen umsteigen müssen.


Nun hat der Blankenheimer Grüne Friedhelm Lindemann bei der jüngsten Ratssitzung nach Angaben der „Kölnische Rundschau“ eine neue Information: Gemeinsam mit dem Zweckverband Wasserversorgung Ahr-Eifel führt man aktuell in Adenau zwei Pilotprojekte, bei denen man das für einen DSL-Anschluss notwendige Glasfaserkabel via gewöhnlicher Wasserleitung ins Haus legt.

Durchgeführt werden die Projekte von der SWB Regional GmbH (Stadtwerke Bonn). „Die Ergebnisse der beiden Pilotprojekte sind sehr Erfolg versprechend“, erklärt Theo Waerder, Geschäftsführer der SWB-Netzgesellschaft, gegenüber der Zeitung. Demnach handele es sich hier um ein bundesweit einmaliges Verfahren. Die Zeitung spricht von einem Prinzip, das dem Verfahren eines Herzkatheters ähneln soll. Demnach werden die  Glasfaserkabel, für einen DSL-Anschluss von Nöten, in die Wasserleitung hineingeschoben. Im Haus kommen sie dann wieder aus dem entsprechenden Anschlussstück heraus. „Das Interesse an unserem Verfahren ist riesengroß“, so Waerder weiter. Vor allem die erzielbaren Kosteneinsparungen überzeugen. „Rund ein Drittel der Gesamtkosten für eine Verlegung von Glasfaseranschlüssen entfallen auf die Hausanschlüsse. Da müssen beispielsweise Einfahrt und Garten aufgerissen werden, so etwas entfällt bei uns“, erklärt der Ingenieur weiter. Kosteneinsparung von bis zu 80 Prozent seien bei Hausanschlüssen zu erzielen.

Hygienevorschriften müssen eingehalten werden

Dieses Verfahren wird jetzt schon seit einem dreiviertel Jahr getestet, allerdings gibt es schon einen Haken: „Wasser ist ein Lebensmittel, man muss also große Anforderungen an die Hygiene erfüllen“. Das „Microductrohr“, welches eingeführt wird, muss zuvor gereinigt und desinfiziert werden, zudem müssen hohe hygienische Standards eingehalten werden. Allerdings seien bislang keine mikrobiologischen Belastungen entdeckt worden. Wie die Zeitung weiter berichtet, hofft Waerder, die Technik bereits Ende des Jahres anwenden zu können. Schon jetzt habe man bei dem DVGW, dem Deutschen Verein des Gas- und Wasserfachs, eine Zulassung beantragt. Sollte es dann soweit sein, dann können viele Hausbesitzer einen DSL-Anschluss beantragen. Wer sich schon jetzt ein Bild über die aktuellen Anbieter machen möchte, der kann dies bei http://www.dslanbieter.org/ tun. 


» Datum: 20.07.2012 » Uhrzeit: 17:18 » Kategorie: Internet » Views: 1505

 
 
 

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