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Kann ein Nervenzellhaufen lernen?



Irgendwo fängt alles an. Da wir es nicht besser wissen, gehen wir im Allgemeinen davon aus, dass das Leben eines Menschen mit seiner Geburt beginnt.


Um hier zu verdeutlichen, was Leben und Lernen schon bei der Geburt eines „Lebewesens“ bedeuten kann, möchte ich hierzu ein kleines Experiment von einigen Forschern beschreiben, über das ich in einer Ausgabe eines bekannten Wissenschaftsmagazines gelesen habe.

Bei dem Experiment ging es darum, dass einige Gehirn-Nervenzellen (vom Stammgewebe einer Ratte) in einer Petrischale mit Nährlösung neu gezüchtet wurden. Diese Nervenzellen wurden mittels elektronischen Drähten an einen Computer angeschlossen. Auf diesem Computer lief ein extra erstelltes Spiel-Programm in dem eine Ratte in 2D Format abgebildet war, und die sich dort in einzelnen Schritten bewegen konnte. Weiterhin wurden Barrieren aufgestellt, durch die die Computerratte nicht durch laufen konnte.

Das Programm sah aus, wie eine uralte Version des PingPong Spiels aus den frühen Jahren der  PC-Geschichte.

Das Interessante dabei war, dass der Nervenzellenhaufen ständig elektrische Impulse von sich aus abgab, in verschiedener Intensität, die von dem Computerprogramm registriert wurden.

Jedesmal wenn ein bestimmtes Muster von Impulsen im Computer auftraf, wanderte die simulierte Computerratte einen Schritt gerade aus, zurück, nach rechts oder nach links.

Stoß die Computerratte hingegen gegen eine virtuelle Barriere, so gab der Computer einen elektrischen Impuls an den Nervenzellenhaufen zurück, um ihm zu vermitteln, dass dort ein Hindernis ist.

Was also passierte mit dem Lebewesen namens ‚Nervenzellhaufen’?

Es lernte! Während es anfangs rein zufällige Impulse aussandte, erkannte es mit der Zeit, dass es bei bestimmten Mustern elektrische Impulse zurückbekam, die als unangenehm interpretiert wurden. Die Folge daraus war, dass der Nervenzellhaufen die Spiel-Computerratte um Barrieren herum steuerte, um so dem elektrischen Impuls entgehen zu können.

Vielleicht  sollten wir alle  wieder bei dem anfangen was wir sind: Ein überdimensionaler  Nervenzellhaufen, der denken und lernen sollte, bevor er handelt und die Probleme dieser Welt voreilig zu lösen versucht, ohne "die tieferen Spielregeln" erkannt zu haben... by I.S.

1Artikel in einer Ausgabe des Magazins „Spektrum der Wissenschaft“


» Datum: 20.04.2008 » Uhrzeit: 14:06 » Kategorie: Kino » Views: 2136

 
 
 

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