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Konkurrenz für Spotify & Co. von Ampya



Musik-Streaming-Dienste gibt es mittlerweile wie Sand am Meer: Ob Spotify, Juke oder auch Napster – der Kunde hat die Qual der Wahl. 


Im Grunde unterscheiden sich die Konzepte der Anbieter nicht großartig, denn alle bieten endlos Musik aus dem Internet. Das Ganze gibt es werbefrei und für rund zehn Euro im Monat. Ein neuer Dienst namens Ampya möchte sich nun durch interessante Features von der Konkurrenz abheben. Doch gibt es genug Gründe, warum der User seine Musik mit Ampya downloaden sollte? Wir haben‘s herausgefunden.

ampya

Ampya stammt von ProSiebenSat.1. Der Name leitet sich vom englischen Begriff „Empire“ ab, daher wird der Service auch genau so ausgesprochen. Wenn man zum Vergleich die Konkurrenten Spotify, Juke oder Napster hernimmt, dann hat Ampya auf den ersten Blick schon etwas mehr zu bieten. In Sachen Musik unterscheidet man sich kaum, denn eines ist klar: Hier liegt das Kerngeschäft. Ampya bietet wie Spotify oder Juke gut 20 Millionen Titel, die der Nutzer per Webplayer oder App abrufen kann. Die Songs können über den Browser am PC nach Wunsch angehört werden. Ein Speichern als MP3 ist nicht möglich, weder auf dem Computer noch auf dem Smartphone. Das Bezahlkonzept entspricht dem der Konkurrenten. Es gibt eine kostenlose Variante (Ampya Free), die allerdings nur mit dem Computer funktioniert und mit Werbung finanziert wird. Wer auf letztere verzichten möchte, der muss 4,99 Euro pro Monat bezahlen und bekommt Musik dann werbefrei (Ampya Premium) - nur auf dem PC. Wer unterwegs Musik hören möchte, der entscheidet sich für „Ampya Premium Plus“ für 9,99 Euro im Monat.

Was bietet Ampya mehr?

Ampya bietet seinen Usern nicht nur jede Menge Musik, sondern auch weitere Streamingdienste. Es stehen über 57.000 Musikvideos und 100.000 Radiostationen zur Verfügung und erweitern damit den Funktionsumfang gewaltig. Darüber hinaus kann man seine Musikbibliothek mobil immer dabei haben, auch ohne Internet. Dafür hat Ampya den Offline-Modus im Premium-Plus-Abo geschaffen. In diesem können bis zu 10.000 Songs gehört bzw. gespeichert werden. Bei Spotify sind es dagegen „nur“ 3.333. Zudem bietet der neue Streaming-Dienst exklusive Inhalte wie aktuelle News, Interviews und Starprofile. Recht nett: Die „History Queue“. Mit ihr ist es möglich, durch gespielte Songs rückwärts zu gehen um einen bestimmten Song noch einmal wiederzufinden.

Was kann die App?

Mit dem Streaming-Dienst Ampya hat man mit dem iPhone oder dem Android-Handy Zugriff auf den kompletten Katalog an Musik und Videos.Dabei streamt man wie bei Spotify, Rdio und Co. die Musik aufs Smartphone. Zur Verfügung stehen wie bereits erwähnt mehr als 20 Millionen Songs und in etwa 50.000 Musikvideos. Bei der Suche nach der passenden Musik helfen die Kategorien Empfehlungen und Neuerscheinungen, auch die Charts sind dabei recht informativ. Analog zu Pandora Radio gibt es bei Ampya ebenfalls Radios zu einzelnen Künstlern. Auch zu Genres sind diese zu finden. Dabei schlägt der interne Algorithmus Titel vor, die zu den eigenen Hörgewohnheiten passen und einen in eine mitunter neue Musikwelt leiten. Um die Musik auf das Smartphone Musik streamen zu können, ist ein Premium-Account nötig, der monatlich rund 10 Euro kostet. Bevor man die App nutzen kann, muss man sich zunächst auf der Homepage anmelden und registrieren. Danach kann man 30 Tage den Premium-Service testen, um herauszufinden, ob einem Ampya auch zusagt. Nach dem Update auf Version 1.0.6.3 kann die Anwendung auch im Notification-Center (Apple) und auf dem Sperrbildschirm (Android) bedient werden. Die App erfordert Android OS 2.3 oder höher bzw. iOS 5.0 oder höher und steht sowohl bei Googles Play als auch bei Apples iTunes zum Download zur Verfügung.   

Keine Unterstützung von HiFi-Verstärkern

 

Wer den Dienst zu Hause nutzen möchte, den wird bei diesem Service ein entscheidender Teil in Sachen Verfügbarkeit stören: Ampya kann nicht direkt über eine HiFi-Anlage empfangen werden. Das ist bei vielen Mitbewerber anders, so kann man bei Spotify oder auch Simfy dank deren Zusammenarbeit mit einem oder mehreren Herstellern von HiFi-Komponenten zum Klinkenstecker greifen, um den Sound vom Smartphone oder Rechner über die Anlage ausgeben zu lassen. Wer daher eine Anlage von Onkyo, Teufel oder Sonos hat, der wird mit Ampya nur wenig anfangen können. Das ist sehr schade und könnte einige Kunden davon abhalten, zu wechseln.

Fazit

Ampya hebt sich von der Konkurrenz durch seine angebotenen Musikvideos ab. In Sachen Musikkatalog liegt man mit der Konkurrenz auf einem Niveau. Die App, sowohl für Android als auch für das iPhone, ist einfach zu bedienen, zudem recht intuitiv und mit einigen netten Features ausgestattet. Einfach wird es für Ampya nicht, sich die Kunden bspw. von Spotify zu sichern. Immerhin ist der User an den Service schon eine geraume Zeit gewöhnt und wird nur ungern wechseln. Wer allerdings neben der Musik auch gerne Musikvideos schaut, der hat beim neuen Anbieter am Markt natürlich genau den richtigen Streaming-Dienst gefunden. Letzten Endes wird es wohl eine Frage des Geschmackes sein, für welchen Dienst man sich entscheidet. Da Ampya in den ersten 30 Tagen kostenlos ist, sollte man sich den Service allerdings auf jeden Fall einmal genauer anschauen.


» Datum: 21.08.2013 » Uhrzeit: 23:46 » Kategorie: Fernsehen » Views: 1671

 
 
 

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